Heldin des Alltags: Celia Valeria Hug

[ Heldinnen-Porträt Juli 2021 ]


[ Suche Fern. Finde Nah. I Interview am 03.06.2021 ]



Heldinnen-Affirmation:


Suche Fern – Finde Nah.

Mach dich mit mutigem Herz und offenem Blick auf die Reise. Lass dich von dem inspirieren, was nahe liegt. Erkunde neugierig das, was dir dabei begegnet, und lass dich auf die Fragen ein, die es bei dir aufwirft.


Beim Blick auf die Catalyst Lab Cohort Edition 2 von Collaboratio Helvetica ist mir Celia sofort ins Auge gefallen. Zum einen, weil mich der Satz «Suche Fern. Finde Nah.» gleich in den Bann gezogen hat. Als Reisevogel bin ich viel umhergekommen – und je länger ich unterwegs war und je mehr fremde Kulturen ich gesehen habe, desto stärker wuchs bei mir das Bewusstsein für die Schönheit unserer Breitengrade, den Reichtum unserer Traditionen und meine eigenen (deutschen) Wurzeln. Daher habe ich mich auf der Stelle in diesem Satz wiedergefunden. Zum anderen stach Celia für mich durch ihr Alter heraus – eine völlig andere Perspektive auf’s Leben, von einer Frau, die den Grossteil ihrer Heldinnenreise noch vor sich hat, dachte ich. Wie sich dieser Blick im Laufe des Gesprächs verändert, erfahrt ihr später im Porträt.

Celia spricht Einladungen aus, um sich bewusst mit komplexen Themen & Tieferliegendem auseinanderzusetzen – und das auf eine leichte, kreative und sehr inspirierende Art und Weise. Gleichzeitig ist sie offen andere Blickwinkel einzunehmen, Dinge zu erforschen, neu für sich zu entdecken. Sie nimmt die «Wunder im Kleinen» wahr und setzt sie in einen grösseren Kontext. Das alles drückt ihre Heldinnen-Kraft für mich aus!


Celia, ich bin auf dich unter anderem durch dein Buch mit dem inspirierenden Titel «Suche Fern. Finde Nah.» aufmerksam geworden. Worum geht es bei diesem Buch?

Auf den ersten Blick handelt es sich um einen Schweizer Reiseführer, bei dem ausgewählte Fernreisedestinationen einem verblüffend ähnlich scheinenden Naturort der Schweiz direkt gegenübergestellt werden. In das Buch verwoben sind ausserdem Aspekte des Klimawandels und Impulse für nachhaltigen Tourismus. Auf diese Weise möchte ich zu ökologischem Reisen anregen.


Und auf den zweiten Blick?

Für mich geht es bei dem Buch um mehr als rein um nachhaltigen Tourismus. Ich möchte damit einladen, das eigene Bewusstsein zu schärfen, Reflektion anregen und inspirieren, den Blick auf das Naheliegende zu richten. Mehr das «Grosse im Kleinen» sehen; das Unbekannte im Bekannten; das Ferne im Nahen. Und die Zusammenhänge dazwischen.


Wie kam es dazu, dass du dieses Buch geschrieben und veröffentlicht hast?

Angefangen hat alles mit der Frage nach dem Warum: Warum zieht es Menschen von zuhause weg - was motiviert sie, zu reisen und warum suchen sie ferne Destinationen dafür? Diese Frage hat mich insbesondere auch deshalb beschäftigt, weil das Entdecken der Welt ein in jungen Jahren spürbares Verlangen ist, mit dem Angebot an billigen Flügen einfacher denn je ist und gleichzeitig in der aktuellen Klimadebatte sehr kritisch hinterfragt werden sollte. Zur selben Zeit stand meine Matura-Arbeit im Raum – und so habe ich diese Frage zum Anlass genommen, mich diesen Themen zu widmen.


Nachdem du ein ganzes Buch dazu gestaltet hast, was würdest du nun sagen: Warum zieht es Menschen in die Ferne? Worin liegt dieses Fernweh deiner Meinung nach begründet?

Für mich steht Reisen in Verbindung mit dem Grundbedürfnis jedes Menschen, Neues entdecken zu wollen und sich inspirieren zu lassen. Inspiration wiederum ist ein wichtiger Treiber, um herauszufinden, was einem wichtig ist, wohin die Reise des eigenen Lebens geht.

Ausserdem vermittelt Reisen das Gefühl von «Ich kann weggehen» - als Kontrapunkt zum oft präsenten «Ich muss» des Alltags. Gerade in der jetzigen Situation mit Corona und den damit verbundenen Einschränkungen, ist die Sehnsucht nach «Rauskommen» meiner Meinung nach sehr stark. Ein Stückweit ist es wohl auch ein Flüchten von Gewöhnlichem und die Suche nach aussergewöhnlichen Erfahrungen.

Wahrscheinlich kommt daher das Bedürfnis, möglichst in die Ferne zu reisen, möglichst fremd, möglichst weit weg. Das finde ich ein besonders spannendes Phänomen: Meiner Wahrnehmung nach kennt ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung das Ausland nämlich besser als die Schweiz selbst.

Nach wie vor ist das eine Frage, die ich nicht in all ihrer Tiefe beantworten kann und die mich weiterhin beschäftigt.


Wenn ich mir das Buch anschaue, dann fällt mir auf, dass du dich diesen Themen auf eine sehr inspirierende Art und Weise näherst und nicht mit dem «moralischen Zeigefinger». Was ist deine Motivation dabei?

Gerade, weil ich das Grundbedürfnis von Inspiration und Neuem Lernen-Wollen dahinter sehe, war es mir sehr wichtig einen Weg zu finden, die verschiedenen Facetten dieses Thema spielerisch sichtbar zu machen. Ich möchte niemandem etwas wegnehmen oder verbieten, schliesslich ist das ein grundlegendes Bedürfnis, das erfüllt werden will. Ich möchte vielmehr zur Reflektion einladen und Möglichkeiten aufzeigen, wie dieses Bedürfnis auch anders gestillt werden kann.

So habe ich den Lesefluss gezielt so gestaltet, dass Reise-Beschreibungen, die zum Auskundschaften inspirieren, abwechseln mit Infos und Fakten zur dahinterliegenden Klima- & Ökobilanz-Problematik. Damit möchte ich ein Bewusstsein schaffen und die Frage in den Raum stellen: «Wie hängt das alles zusammen?»


Gibt’s denn trotzdem Stimmen, die das als einschränkend erleben?

Ja, die gibt es natürlich auch. Ich wurde schon mehrfach gefragt, ob ich denn jetzt gar nicht mehr ins Ausland reisen wolle und mich damit den Rest meines Lebens derart begrenzen. Das ist für mich aber gar nicht der springende Punkt: Mit all dem Wissen um die Problematik, die mit Fernreisen für das Klima verbunden ist, können wir es uns schlichtweg nicht leisten, einfach wegzuschauen. Und das Bedürfnis nach Inspiration können wir auch hier vor Ort erfüllen.

Mir geht es eher darum, zum Nachdenken anzuregen, um dann auf Basis dieser Reflektion bewusst eine Entscheidung zu treffen, wie selbst damit umgehen. Ich für meinen Teil habe mich für mein aktuelles Zwischenjahr zwischen Matura und Studium entschieden, nicht in die Ferne zu fliegen und stattdessen die Schweiz oder Europa mit dem Zug noch besser kennenzulernen. Falls ich aber einmal länger weg möchte, vielleicht mehrere Monate, schliesse ich das Fliegen grundsätzlich nicht aus. Das würde ich dann ganz sorgfältig tun und so lange nicht mehr nach Hause kommen, dass es sich auch wirklich lohnt. Ich träume manchmal davon, irgendeinmal ein grosses Meer auch ohne Flugzeug zu überqueren, vielleicht mit dem Segelschiff.


Wie sieht das bei dir aus? Wie erfüllst du dir dieses Bedürfnis nach Inspiration?

Neues lässt sich meiner Ansicht nach auf ganz unterschiedlichen Wegen entdecken. Für mich kann das ein Spaziergang im Wald sein, den ich mit offenem Blick und offenen Sinnen mache und bei dem ich Einzelheiten wahrnehme, die mir bisher nicht aufgefallen sind – wie das Zwergenhäuschen von Kindern am Wegrand, das eine Kindheitserinnerung bei mir auslöst, oder die Freude am Blick vom Waldrand zu den Bergen. Das Aussergewöhnliche im Gewöhnlichen sehen und sich bewusst an den kleinen Dingen erfreuen können – das sind für mich zentrale Aspekte, um «nah» Neues entdecken zu können. Das bedingt vielleicht auch eine gewisse Bescheidenheit – Energie aus den «kleinen Dinge des Lebens» zu schöpfen; aus dem, was da ist.


Mit dem, was du gerade gesagt hast, umschreibst du wunderbar eine Eigenschaft, die besonders glückliche Menschen ausmacht: Sie sind nicht glücklich, wenn ... sondern zeichnen sich durch Zufriedenheit aus mit dem, was ist. Gratuliere, damit hast du einen wichtigen «Schlüssel» zum Glücklich Sein in der Hand!


Ausserdem schlägst du damit gleichzeitig auch wieder eine Brücke zum Ausgangspunkt «Suche Fern. Finde Nah». Nicht ausschliesslich auf die Zukunft gerichtet, sondern im Hier & Jetzt ansetzend. Für mich eine Aussage, die wirklich metaphorischen Charakter hat. Was verbindest du damit?

Ich mag diese Aussage so gern, weil sie Reflektionsraum zulässt. Und weil sie sich für mich auf ganz viele Lebensfragen anwenden lässt; nicht nur auf die Frage nach der Reisedestination. Oft sind wir auf der Suche nach der grossen Lösung und übersehen dabei den nächsten naheliegenden Schritt. Oder wir stehen vor einer grösseren Entscheidung. Meist liegt die Lösung dann viel näher, als «mensch» denkt. Auch bei meinem Buchprojekt habe ich da angesetzt, wo ich selbst stand. Also ganz nah. Ich war quasi mein eigener Prototyp und habe zunächst selbst für mich in der Greina-Ebene erforscht, was solch eine Reise mit mir macht und welche Fragen das für mich aufwirft. Das war dann die Ausgangslage, um die nächsten Schritte zu tun ... weiter in die Ferne zu denken.


Klasse, sich selbst der eigene Prototyp sein!


Um jetzt aber mal auf die Stolpersteine deiner Heldinnenreise zu sprechen zu kommen: Was hat dich bei diesem Projekt auf die Probe gestellt?

Dass ich mit so viel Feuereifer dabei war. Es gab Momente, in denen ich Stunde um Stunde, Nacht um Nacht an dem Buch sass und wirklich an meine Grenzen gegangen bin. Das hat definitiv an der Substanz gezehrt und zeitweise habe ich mir geschworen «So etwas tue ich mir nie wieder an».

Die dafür nötigen physischen wie psychischen Ressourcen habe ich wohl nur deshalb mobilisieren können, weil es ein Herzensprojekt von mir war und ist. Trotz aller Anstrengung fühlte es sich zu Hundertprozent richtig an und ich war immer motiviert, dranzubleiben. Jetzt im Nachhinein sehe ich, wieviel Schönes daraus entstanden ist, welch tolle Zusammenarbeit sich daraus entwickelt hat und wie viel ich selbst für mich daraus mitgenommen habe. Im Grunde genommen war es wohl die bisher tiefgreifenste Erfahrung in meinem Leben.


Was meinst du hat dir geholfen, dranzubleiben?

Der grösste Treiber war sicherlich, dass meine Begeisterung für das Thema entfacht war. Ich habe gemerkt, dass ich wirklich dafür brenne und mich fast nicht mehr bremsen kann. Teilweise war ich selbst erstaunt darüber, dass mein Körper da überhaupt mithalten kann. Die Freude an dem, was ich gemacht habe, und zu wissen, dass es genau das ist, was ich machen möchte - genau das hat mich am Schluss über Wasser gehalten.

Ausserdem konnte ich meine Fähigkeiten einbringen: Gestalterisch zu wirken und auf verschiedenen Ebenen kreativ sein zu können, liegt mir und hat mir sehr Spass gemacht. Sei es eine individuelle Bildsprache zu entwickeln, eigene Texte zu schreiben oder auch das Gesamtkonzept zu kreieren.


Das hört sich für mich nach einem «Flow-Erleben» an – ein völliges Aufgehen in der Tätigkeit und die Zeit darüber vergessen. Der beste Beweis eigentlich, dass dies etwas ist, was dir im Grunde deines Herzens entspricht und wobei du dich als selbstwirksam erleben konntest (= dich mit deinen Stärken einbringen und damit etwas bewirken).


Dass du etwas bewirkt hast, zeigen die verschiedenen Auszeichnungen, die du für dieses Projekt erhalten hast: Angefangen von der Prämierung als eine der acht besten Matura-Arbeiten des Kantons Olten bis hin zum 1. Preis des Ökozentrums Langenbruck beim Wettbewerb «Zukunft Schreiben». Ganz zu schweigen davon, dass das Buch mittlerweile bereits in die 2. Auflage geht. Welche Kreise hat das in deinem Leben gezogen?

Eigentlich sollte es bei der Matura-Arbeit bleiben. Nachdem aber immer wieder Rückfragen aus meinem Umfeld kamen, ob das Buch auch gekauft werden könne und die Resonanz insgesamt enorm positiv ausfiel, habe ich mich aus dem Bauch heraus für eine erste Auflage entscheiden. Ich ging von 20 Büchern aus – dann sind 200 Bestellungen eingetroffen. Und selbst die sind mittlerweile ausverkauft. Darum ging das Buch vor kurzem in die zweite Auflage mit 1'000 Exemplaren. Bei dem Gedanken an die Auflagenhöhe habe ich zugegebenermassen schon etwas Bauchkribbeln.


[ Mein Gefühl hat mir gesagt: «Das kannst du – das machst du!» ]

Die Auszeichnung kam für mich absolut unerwartet, hat mich aber natürlich sehr bestärkt. Durch die Prämierung des Ökozentrums Langenbruck haben sich mir ausserdem viele Türen geöffnet. Unter anderem kam die Stiftung Wegweiser bezüglich Förderung auf mich zu und hat mich zur Teilnahme am Catalyst Lab von Collaboratio Helvetica ermutigt und diese auch finanziell ermöglicht. Das war recht ad hoc und sollte innert kürzester Zeit entschieden werden. Zunächst habe ich mir das gar nicht zugetraut und mich gefragt, ob ich wirklich schon soweit bin. Doch dann hat sich meine Herzensstimme eingeklinkt und die Entscheidung stand. Ich glaube, das war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Die Teilnahme beim Catalyst Lab war eine Riesen-Inspiration für mich und eine enorme Bereicherung auf meiner eigenen Reise.


Was nimmst du vom Catalyst Lab für dich mit? Was war die prägenste Erfahrung dabei?

Ohne jetzt übertreiben zu wollen, würde ich sogar behaupten, dass die Teilnahme dort für mich ein Stückweit «lebensverändernd» war. Sie hat einen grundlegenden Reflektionsprozess bei mir angestossen, vor allem auf dem Inner Work-Level. Gerade aufgrund meines Alters hatte und habe ich noch so viele Fragen und stehe natürlich an einem ganz anderen Punkt im Leben als jemand mit mehr Lebenserfahrung. Durch den Catalyst Lab habe ich aber viel Selbstvertrauen gewonnen, viel gelernt, entdeckt und neu verstanden und bin mir jetzt sehr viel klarer im Hinblick auf den Platz, den ich in der Gesellschaft einnehmen möchte. Auch den Fokus auf Ursachen statt Symptombekämpfung nehme ich davon mit.

Zum anderen hat mir das Eingebunden-Sein in eine Community aus Leuten, die ähnlich denken und sich ebenfalls für einen systemischen Wandel einsetzen, sehr viel Halt, Kraft und Vertrauen gegeben. So viele spannende Menschen mit so unglaublich tollem Potential um mich herum – das macht Mut für den eigenen Weg.

Ich bin beeindruckt, was so ein Gruppenprozess alles mit einem machen kann und würde mir wünschen, dass solch ein Format jedem:r Jugendlichen zur Verfügung steht.

Die Klarheit, von der du sprichst, lässt sich bei dir wahrnehmen. Ich finde faszinierend, wie reflektiert du unterwegs bist und kann dir sagen, dass das keine Frage des Alters ist, sondern vielmehr vom inneren Prozess in einem selbst abhängt. Insofern: Welcome «Wise Elderly» in a «Young Body».


Zu deiner nächsten Reise-Destination: Die Erstellung des Buchs ist abgeschlossen. Der Catalyst Lab liegt hinter dir. Wohin führt dich die nächste Reise in deinem Leben?

Der Blick auf das systemische Ganze wird mich weiter begleiten: Im Herbst werde ich in Bern anfangen Sozialwissenschaften zu studieren in Kombination mit dem Fach «nachhaltige Entwicklung». Aus dem Catalyst Lab ist ausserdem ein Dialogabend in Olten zum Thema «nachhaltiger Tourismus» entstanden (Anm.: Der Abend fand am 22.6 statt). Zudem habe ich zusammen mit meinem Vater, einem diplomierten Wanderführer, gemeinsam eine Wandertour als Gruppe organisiert. Natürlich ganz im Sinne von «Fernnahreisen». Weitere Touren für diesen Sommer sind bereits in Planung. Nebenher geniesse ich gerade die viele Zeit, die mir bis zum Studienbeginn bleibt. Ich werde diesen Sommer in der Schweiz verbringen, Velofahren, Zelten und sicher den ein oder anderen neuen Ort erkunden. Und dann, ganz getreu dem Motto «Finde Nah.» die nächsten Schritte gehen, die sich auftun werden.


Die nächste Reise-Etappe ist also bereits angebrochen. Nun bin ich aber schon neugierig, welcher Ort in der Schweiz für dich einzigartig ist. Verrätst du uns noch deinen persönlichen Lieblingsort? Es gibt viele Orte, die eine besondere Magie für mich haben. Wenn ich mich aber auf einen einzigen Ort fokussieren müsste, dann wäre das wohl die Greina-Ebene. Zum einen hat mich die erste Reise in Zusammenhang mit meinem Buchprojekt dorthin geführt und somit ist der Ort mit einer speziellen Erfahrung für mich verbunden. Zum anderen mag ich die Weite dieses Landstrichs, die Farben dort. Da kann ich so richtig eintauchen und «fern» sein. Zwei Tage fühlen sich für mich an diesem Ort wie zwei Wochen Auszeit an.


«Being Away» - dieses Auszeit-Feeling schafft die Natur, wie kaum etwas anderes. Das ist auch meine Erfahrung (und nicht nur eine individuelle Sicht, sondern eine zentrale Biophilia-Effekt-Erfahrung).