Heldin des Alltags: Sam Prasek

[ Heldinnen-Porträt April 2021 ]


[ Rote Mondin I Interview am 11.02.2021 ]



Heldinnen-Affirmation:


Jeder Tag ein Leben – Verbinde dich mit der Schöpferin in dir!

Gestalte jeden Tag deines Lebens so, als hättest du nur den einen. Nutze deine Heldinnenkraft, deine Stärke, um das dir innewohnende Licht zum Strahlen zu bringen. Verbinde dich mit deinen weiblichen Qualitäten, lebe im Einklang mit ihnen und feiere sie.


Samira hat wie aus dem Nichts heraus meinen Weg auf Facebook gekreuzt. Auch wenn ich im ersten Moment nicht aufnahmefähig für ihre Message war, so hat sie und ihr Projekt doch Spuren in meinem Hinterkopf hinterlassen. Anfang des Jahres sind mir diese wieder ins Bewusstsein gerückt und so habe ich mich auf Fährtensuche gemacht ... was darin geendet hat, dass ich von «nur mal kurz in den Podcast von 45 min. reinhören, um ein grobes Bild zu bekommen» angelangt bin bei «bis zum Schluss fasziniert dabeigeblieben und direkt im Anschluss Sam für das Heldinnen-Porträt angefragt».

Für mich ist Sam eine Frau, die voll und ganz in ihrer weiblichen Kraft steht, diese aus sich und um sich herum strahlen lässt ... und damit Heldenhaftes ins Leben bringt.


Sam, du bist mit folgender Message an mich herangetreten: «Mein Herzensprojekt - die ROTE MONDIN, geht nun ihren nächsten, so wertvollen Schritt auf ihrer Reise von Vision zu gelebter Realität.» Was verbirgt sich hinter der «ROTEN MONDIN»?

Mit der «ROTEN MONDIN» möchte ich einen Ort schaffen, an dem Frauen zusammenkommen können, sich ihrer wahren, einzigartigen Natur bewusst werden und sich in der Geborgenheit des Kreises aufrichtig und mit Mitgefühl begegnen können. Ein Ort, an dem Frauen ihre Masken fallen lassen dürfen, Sisterhood leben und erleben können. Ein Ort, an dem sich Frauen gegenseitig ermächtigen und alle Facetten ihrer Weiblichkeit entdecken und wecken können. Eine Jurte zu Ehren der Weiblichkeit, ein Zuhause für gelebtes Frau-Sein. Konkret ist die «ROTE MONDIN» eine Jurte mit 6 Meter Durchmesser, ca. 30 qm groß, die ab Sommer 2021 in München ihre Türen öffnen wird.


Du möchtest Frauen bestärken und ermutigen, dass sie ihren Platz wieder einnehmen und Menschsein im Einklang mit den lebensbejahenden Qualitäten der Weiblichkeit gelebt wird. Genau aus diesem Grund ist deine Nachricht bei mir wohl auch hängengeblieben. Du setzt dich aus tiefstem Herzensgrund und mit voller Energie für etwas ein, was über das eigene «Ego» hinausgeht. Du möchtest einen Beitrag dazu leisten, die Balance zwischen weiblichen und männlichen Qualitäten wiederherzustellen in unserer Welt. Wie kam es dazu?

Das hat sicher zu einem Grossteil mit meinem eigenen Lebensweg und Werdegang zu tun. In der ersten Hälfte meines Lebens war ich sehr stark mit männlicher Energie unterwegs. Ich handelte stets fokussiert, linear und war ohne Stillstand kontinuierlich im «Macher-Modus. Das fing in meiner Kindheit mit Reit-Leistungssport an, zog sich weiter über das BWL-Studium und fand auch in meiner Arbeit als Projektmanagerin in einem grossen Automobilkonzern seinen Ausdruck. Das hat mir Erfolg beschert, ich habe Karriere gemacht, konnte mir viel (Materielles) leisten, habe gutes Geld verdient, und hatte demnach auch einen gewissen gesellschaftlichen Status.


[ Der Turnaround kam mit dem Ausbrennen. ]

Allerdings war ich so mit ständig Machen, Tun und für etwas brennen beschäftigt, dass der Gegenpol der Regeneration, des Energierückflusses und sich Zeit für sich selbst Nehmens zu kurz kam. Das hat mein Leben und mein Alltagsrad, in dem ich drehte, von einem Moment auf den anderen angehalten.

Auf einmal wurde es still. Und ich bin ins Lauschen gekommen. Aus der Leere ist dann die Vision der «ROTEN MONDIN» entstanden. Ich habe mich wieder mit mir selbst verbunden und mich gefragt, ob mein aktuelles Leben dasjenige ist, welches ich bis ans Ende meines Lebens leben möchte. Ich habe mich gefragt, wie ich das, was mich ausmacht - den einzigartigen Klang meiner Seele - zum Ausdruck bringen kann, um etwas in die Welt zu bringen, was über mich hinausgeht. Und dann sind all meine Erfahrungen, meine Stärken, das, was mich fasziniert und das, was heilsam für mich ist, wie in einem Trichter zusammengeflossen ... aus dieser Essenz wurde das Herzensprojekt «ROTE MONDIN» geboren.


Den einzigartigen Klang deiner Seele – was für ein schöner und tiefsinniger Ausdruck!

Wie kannst du denn deinen Seelenklang und deine Fähigkeiten leben bei dem, was du jetzt tust?

Wunderbarerweise spiegelt sich in diesem Herzensprojekt ebenfalls eine Balance wider zwischen Geben und Nehmen. Dieses Projekt kann so vielen Frauen eine Bühne geben, die sie sich selbst nicht erschaffen würden; einen Raum zum gemeinsamen Gestalten und Feiern der Weiblichkeit. Ich kann diesen Raum zum Leben erwecken: Dank meines BWL-Studiums ebenso wie meiner jahrelangen Erfahrung im Projektmanagement weiss ich, wie Projekte von der Idee bis zur Umsetzung begleitet werden. Ausserdem liebe ich es Räume zu gestalten und zu «Wohlfühl-Orten» zu machen. Ich kann meine persönlichen Erfahrungen mit Frauenkreisen einbringen. Dort habe ich erfahren, wie heilsam und wohltuend es ist, sich mit all dem zeigen zu können, was einen berührt und bewegt, auch in seiner Verletzlichkeit. Das kann ich geben. Andererseits bekomme ich im Rückfluss auch viel. Dieses Projekt ist mit meinem eigenen Heilungsweg verbunden, weil ich mich damit in meiner persönlichen Urkraft finden darf und diese nach aussen strahlen lassen kann.


Wenn ich es richtig verstanden habe, dann bringst du mit diesem Herzensprojekt also auch in deinem eigenen Leben das in Balance, was du dir für die Welt wünscht: Balance zwischen männlicher Energie und weiblichen Qualitäten, und lädst das weibliche Sein in dir mehr in dein Leben ein. Warum brauchen wir das deiner Meinung nach in unserer Gesellschaft?

Gesellschaftlich gesehen stecken uns Frauen noch die Prägungen der letzten Jahrhunderte in den Knochen. Ich denke da an die Hexenverbrennungen, an die langen Zeiten, in denen Frauen in ihren Rechten beschnitten waren und keinerlei Wert hatten. Das steckt tief in uns drin. Daher wagen es sich Frauen auch nicht so oft aufzustehen und die Bühne zu betreten, die ihnen eigentlich (ebenfalls) zusteht. Noch dazu ist unsere Gesellschaft maskulin geprägt, alles läuft linear und sehr zielgerichtet ab. Da hat die weibliche Qualität des Fliessens, des zyklischen Entstehens, Werdens und Vergehens kaum Raum. Diesen Raum brauchen wir aber dringend als Gegenpol. Ich bin beileibe keine Person, die nur das Weibliche in den Vordergrund stellt und das Männliche verteufelt, aber ich wünsche mir, dass es wieder zu einem ausgewogenen Gleichklang zwischen diesen beiden Prinzipien kommt. Denn es braucht beides. Und es braucht jede einzelne Frau, um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen.


Da hast du jetzt wahrhaft ein Plädoyer für die Weiblichkeit ausgesprochen! Insofern bin ich schon auf das Buch gespannt, das du zum Thema «Warum ich stolz bin, eine Frau zu sein» gerade schreibst.


Nun wird der Aspekt von «Weiblichkeit leben» aber in unserer aktuellen Gesellschaft nicht immer gutiert. Das sind dann die, die mal wieder hysterisch sind, die rumzicken und die, die ständig heulen. Du selbst hast bisher ein doch eher gesellschaftlich konformes Leben geführt. Was sagt dein Umfeld zu der Zelebration der Weiblichkeit, der du dich gerade widmest?

Die Entscheidung für dieses Herzensprojekt hat in meinem Umfeld definitiv Wellen geschlagen. Man stelle sich nur mal vor: Eine erfolgreiche Projektmanagerin in einem Automobilkonzern, mit sicherem Job, top Einkommen und mit allem, was das (materielle) Herz so begehrt, kündigt und kehrt somit dem «sicheren Leben» und all ihrem bisherigen Status den Rücken. Ich habe diesen Schritt im Januar getan und meinen Job bei BMW aufgegeben, um mich voll meinem Herzensprojekt widmen zu können. Das hat Winde und Dramen heraufbeschworen, die ich mir nicht im Leben hätte vorstellen können. Gerade meine Eltern hatten sehr Mühe mit der Vorstellung, dass ihre Tochter freiwillig den sicheren Hafen verlässt und zu unbekannten Ufern aufbricht. Und dann gab es auch so Stimmen wie «Da hat sie sich einer Sekte verschrieben, wir müssen sie da rausholen.»


[ Das hat mich nur noch mehr bestärkt meinen Weg zu gehen. ]

Natürlich haben mich diese Reaktionen berührt, auch zum Teil verletzt. Und doch habe ich durch sie noch mehr Stärke entwickelt und verfolge mein Projekt jetzt noch kraftvoller. Im Gegenzug haben mich aber auch viele Menschen ermutigt und ihre Bewunderung dafür ausgedrückt, dass ich meiner Herzensstimme so konsequent folge. An dieser Stelle allen, die mich unterstützt haben ... sei es finanziell beim Crowdfunding, sei es durch das Liken eines Posts, durch einen bestärkenden Kommentar, durch das Anbieten ihrer Hilfe, um zum Entstehen solch eines Ortes bzw. seiner Bekanntmachung beizutragen ... ein herzenstiefes DANKE. Jeder einzelne Beitrag war Wind unter meinen Flügeln und hat mich ein Stück weiter erhoben und ermächtigt diese Vision zu manifestieren.


[ Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die vor Grosszügigkeit nur so überquillt. ]

Und damit gleichzeitig auch ein Aufruf an alle, die diesen Beitrag lesen: Ein kurzer Zuspruch, ein ermutigendes Wort, ein wertschätzendes Zeichen ... kostet uns alle nichts ausser einen Moment unserer Zeit. Und doch sind genau diese Zeichen so wertvoll und kostbar, damit Menschen ihren Seelenklang zum Ausdruck bringen können. Stell dir mal vor, wie es wäre, in einer Gesellschaft zu leben, in deren DNA Grosszügigkeit tief verankert ist? Welch grossartigen Dinge würde diese Gesellschaft nicht alles zum Vorschein bringen.


Du hast gerade deine Crowdfunding-Kampagne erwähnt. Mit dieser hast du im Dezember innerhalb eines Monats dein Fundingziel von sage und schreibe 10'000 Euro erreicht und sogar noch übertroffen. Wow! Das nenne ich Grosszügigkeit erleben. Wie hast du es geschafft, so schnell so viele Menschen zu erreichen und dafür zu aktivieren?

Da sprichst du etwas an. Von derart viel Zuspruch und Resonanz bin ich selbst nämlich noch ganz «geflashed». Meiner Meinung nach lag es sicher daran, dass ich mit der «ROTEN MONDIN» den «Nerv der Zeit» treffe: Gerade in den aktuellen Zeiten merken viele Menschen, dass wir nicht mehr so weitermachen können wie bisher und andere Qualitäten in unser Leben und unsere Gesellschaft bringen sollten.

Zum anderen konnte ich wohl auch deshalb so viele Menschen erreichen, weil ich mich mit Haut und Haar meinem Projekt verschrieben hatte. Mein Feuer dafür war entfacht und so bin ich voller Feuereifer losgegangen: Ich habe rund 3'000 Menschen dafür angeschrieben und versucht mit meinem Begeisterungsfunken andere Menschen anzustecken. Im Vordergrund stand dabei immer das «Big Picture», wofür ich das Ganze tue und was der grössere Sinn von allem ist. Ausserdem kam mir sicher mein Mut zu Gute, einfach loszulegen. Ich hatte kein Video gedreht oder sonstige professionellen Kampagnenelemente. Aber ich habe an das Projekt und an mich selbst geglaubt und darauf vertraut, dass ich dieses Ziel erreiche.


[ Bei einer Autobahn kannst du dein Ziel schliesslich auch nicht verfehlen. ]

Ich vergleiche das gern mit einer Autobahn – kein Wunder, bei dem beruflichen Background, den ich habe: Wenn du einmal auf der Autobahn drauf bist kannst du eigentlich gar nicht anders als ans Ziel zu kommen (ausser du fährst ab). Du legst zwar Tank- und Pausen-Stopps ein. Aber die Autobahn an sich führt dich immer zum Ziel, wenn du dem Wegweiser (deines Herzens) folgst.


Soweit ich weiss hast du dich aber auch noch aus einem anderen Grund für das Crowdfunding entschieden. Magst du dazu etwas sagen?

Für mich war die Crowdfunding-Kampagne tatsächlich mehr als nur das Ermöglichen der Anschaffungskosten. Ich wollte eine Botschaft senden. Ich wollte sichtbar machen, dass ich eine Plattform bieten möchte, damit Frauen noch mehr Raum haben um ihre kostbare Arbeit in die Welt bringen. Gleichzeitig wollte ich ein Netzwerk von Menschen erschaffen, die diese Vision mittragen und mitgestalten wollen. Diese Botschaft ging sozusagen viral ... mittlerweile weiss gefühlt halb München, welchen Raum ich mit der «ROTEN MONDIN» schaffen möchte. Und mit dem Projekt des Roten Zeltes hört diese Message ja auch nicht auf. Ich bin gerade dabei eine Botschaft bei der Stadt München zu platzieren, wie wichtig solche Orte und Räume für Frauen sind.


Damit sprichst du auf die «ROTE MONDIN» als Ausdruck der uralten Traditionen von Roten Zelten an. Was hat es damit auf sich?

Früher und auch heute noch in bestimmten Kulturen gab es für Frauen Orte, mancherorts Rote Zelte/Red Tents genannt, an denen sich die Frauen während der Zeit ihrer Menstruation zurückziehen konnten, ihrer alltäglichen Aufgaben und Pflichten entledigt waren und sich ganz der Ruhe, Stille, Reflektion und Regeneration widmen konnten. Nicht selten kamen die Frauen dann auch mit Visionen und Botschaften die Gemeinschaft betreffend zurück. In unserer heutigen Zeit fehlen solche geschützten Räume, an denen Frauen zusammenkommen und Sisterhood leben können.


[ Von der Kraft zyklisch zu leben. ]

Wir unterliegen in unserer Gesellschaft einem linearen Takt, der vorwärtsgerichtet ist und dem Innehalten keine Zeit gewährt. Dabei müssten wir nur einmal einen Blick nach draussen werfen, in die Natur, um zu erkennen, dass wir damit wider unserer Natur handeln. Einem Baum sagt schliesslich auch keiner im Winter: «Jetzt trag endlich einmal Früchte, einfach so blattlos rumstehen ist nutzlos.» Genau dieser zyklische Charakter aber ist eine der kraftvollsten Stärken, die Frauen in sich tragen, durchleben sie doch allmonatlich diesen Zyklus von Entstehen, Werden, Reifen und Vergehen. So sind wir nicht zu jedem Zeitpunkt des Monats gleichermassen energiegeladen. Es gibt Tage meines Zyklus, an denen ich voller Power bin und so richtig durchstarten kann, extrovertiert bin und gerne Leute treffe. Darauf folgt eine Zeit der Innenkehr, des Rückzugs, des Reflektieren, in der ich lieber bei mir selbst als im Aussen unterwegs bin. Diese Zeiten zu kennen, diese lebensspendende Energie zuzulassen und damit im Einklang zu sein, setzt ein enormes Potential frei, für sich selbst und für andere.


Da möchte ich mich gerne einklinken, denn bei all der Kraft, die du ausstrahlst, gibt es sicher auch Momente in deinem Leben, in denen dich der Mut zeitweise verlässt. Wie schaffst du es trotzdem dranzubleiben?

Metaphorisch gesprochen: In solchen Fällen setze ich mich an mein Feuer und lasse mich davon wärmen. Das Feuer, das in mir für dieses Projekt brennt, steht symbolisch für die Vision, die mich trägt und motiviert. Mir hilft es, mir diese Vision, mein Why, tagtäglich vor Augen zu führen. Daher habe ich in meiner Küche ein grosses Visionboard hängen, das diese Vision für mich bildlich zum Leben erweckt. Ausserdem stelle ich mir regelmässig vor, wie es dann ist, wenn die Jurte steht, wie sie aussieht, wie es dort riecht, welche Frauen diesen Raum mit Leben füllen, welche Energie dort präsent ist. Damit lege ich, bildlich gesprochen, immer wieder Holzscheite nach und nähre und hüte das Feuer dieses Herzensprojekts.


[ Selbst Architekt:in seines Lebens sein. ]

Hinzu kommt, dass ich per se eine optimistische Natur bin, mit gutem Grundvertrauen in mich und meine Fähigkeiten ausgestattet, und mich als Architektin meines Lebens verstehe. Ich bin getragen von der Grundhaltung: «Wenn ich es wirklich will, dann kann ich es auch erreichen». Allerdings bedingt das natürlich, jeden Tag für seine Vision zu gehen, sie jeden Tag durch etwas ins Leben zu rufen, selbst wenn es nur kleine Schritte sind.


[ Selbstwirksamkeit stärken. ]

Die Kunst der kleinen Schritte ist es auch, die mich Selbstwirksamkeit erleben lässt. Mein persönlicher Tipp: Tägliche ToDo Listen für ganz alltägliche Dinge führen. Bei mir stehen dort auch Sachen wie Einkaufen und Freundin anrufen drauf. Diese ToDo’s am Ende des Tages abhaken zu können, verschafft mir ein Erfolgserlebnis und das Gefühl, das, was ich mir vorgenommen habe, geschafft zu haben. Ich halte es dabei wie Peppo, der Strassenkehrer aus der Geschichte MOMO von Michael Ende: Besenstrich für Besenstrich, Schritt für Schritt den langen Weg meistern ... und am Ende das Ziel erreicht haben!


[ Das Wolfsrudel um Hilfe bitten. ]

Wir leben in unserer Welt ausserdem oft im «Lonely Wulf-Modus». Zum Teil ist dieser Aspekt der Wolfsnatur wichtig, um seinen eigenen Weg gehen zu können. Wir dürfen aber nicht aus dem Blick verlieren, dass Wölfe in Rudeln leben. Wir müssen also nicht alles allein stemmen. Wir dürfen auch Expertise von anderen einholen, um Rat und Unterstützung bitten und Hilfe zulassen.


Für mich bist du ganz klar eine Heldin deines Lebens, weil du sehr selbstbestimmt und mit Blick auf etwas Grösseres deinen ur-eigenen Weg gehst. Was bedeutet der Begriff Heldin für dich?

Eine Heldin bricht aus, verlässt ihr gewohntes Umfeld, um zu neuen Ufern aufzubrechen, stellt sich Gegnern, entwickelt im Laufe ihrer Heldinnenreise Superkräfte und kann mit diesen letzten Endes ein Stückweit die (gewohnte) Welt verändern.

In dem Sinne sind wir alle Heldinnen, wenn wir unsere zutiefst in uns liegende (Super-)Kraft, unseren Seelenklang, zum Klingen bringen. Wir sind Heldinnen, wenn wir mutig für uns einstehen und unser strahlendes Licht in uns nach Aussen tragen ... rein dadurch, weil wir damit Licht(volles) verbreiten und bei jeder Begegnung das Leben eines anderen bereichern.


Ein starkes Heldenbild, nach welcher jeder Heldinnenkraft in sich trägt. Da kann ich nur zustimmend nicken. Wenn du jetzt den Frauen und Menschen da draussen noch etwas mit auf den Weg geben dürftest, was wäre das?

Sei heute die Heldin deines Lebens! An diesem Tag und ... morgen dann wieder auf’s Neue!

Jeder Tag ist ein Leben; jeder Tag schenkt dir 24 Stunden, die du gestalten kannst. Du bist Schöpferin deines Lebens. Nimm dir die Zeit, dich morgens auf diesen Tag einzustimmen, nur diesen einen. Frage dich: «Was ist heute wirklich wichtig?» «Was möchte ich heute in die Welt bringen?». Es gibt so viele Möglichkeiten, die 24 Stunden dieses Tages voll präsent zu erleben. Und morgen ist ein neuer Tag, mit neuen Möglichkeiten.

Denn wir können nicht auf dich verzichten – auf die dir inne liegende Kraft. Es braucht jede Einzelne von uns, die an dem Punkt, wo sie gerade steht im Leben, ihre weibliche Kraft lebt und zum Ausdruck bringt. Das ist wie bei einem Orchester mit den verschiedenen Instrumenten, Tönen, Klangfarben und Tonalitäten. Manchmal wirkt die kleine Geige zwar nichtig angesichts des volltonigen Klangs des grossen Kontrabasses. Doch wenn der Klang der Geige in der Sinfonie fehlt, fehlt auch eine Tonspur in der Gesamt-Harmonie. Es braucht deinen Seelenklang für diese Sinfonie namens Leben!


Danke, liebe Sam für dieses Plädoyer an die Weiblichkeit, und deine kraftvollen Worte, warum es jede Einzelne von uns braucht!


Wer mehr zu Sam’s Herzensprojekt wissen möchte, findet hier mehr Infos::


Rote Mondin: Dort findet ihr unter Veröffentlichungen ausserdem weitere Interviews zum Projekt sowie einen Podcast von Sam mit ihrem Partner zum Thema «Beziehungen – Spiegel unserer Selbst».

www.rotemondin.de














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