Heldinnen des Alltags suchen Plattform ... any ideas?




Seit November 2020 veröffentliche ich die Porträt-Reihe «Heldinnen des Alltags». Entstanden ist diese Interview-Reihe aus meinem ersten Working-Out-Loud-Circle mit dem Ziel Schreiben mehr in meine Tätigkeit zu integrieren.


Der Grund hinter dem Grund: Frauen eine Stimme geben!

Und zwar denjenigen Frauen, die nicht in der ersten Reihe tanzen – und gleichwohl einen Platz auf der Bühne verdient haben. Frauen, die selbstbestimmt und gleichzeitig mit Blick auf’s grössere Ganze (=Gemeinwohl) ihren Weg gehen. Frauen, die ihrer Herzensstimme folgen und mutig ihren eigenen Weg gehen – auch Hindernissen und schiefen Blicken von anderen zum Trotz.


Ein Jahr lang jeden Monat eine Frau zu porträtieren hatte ich mir zum Ziel gesetzt. Nun neigt sich dieses Jahr dem Ende entgegen, die letzten Porträts der Reihe sind bereits aufgegleist bzw. durchgeführt. Und eigentlich wäre es (rein rationell und aus Zeitgründen gesehen) an der Zeit, diese Reihe zum Ende zu bringen. Meiner eigenen Herzensstimme folgend ... ist es aber noch nicht aller Tage Ende dafür. Dazu hat es zu sehr Triple-Win in sich.

Win für die Porträtierte, weil sie sichtbar wird, eine Stimme und eine Bühne bekommt für ihr Engagement. Weil sie wertgeschätzt wird für das, was sie tut. Und weil sie bestärkt und ermutigt wird in dem, was sie ausmacht, in ihrer Heldinnen-Kraft.


Win für die LeserInnenschaft, weil sie sich von mutigen Frauenstories für ihre eigene Heldinnenreise inspirieren lassen können. Weil sie erfahren von den leisen Geschichten des Alltags, von weiblichen Role Models, die eben nicht im Rampenlicht stehen und trotzdem Grosses leisten im Kleinen. Und weil sie dadurch entdecken dürfen, dass jede (auch sie selbst) eine «Heldin» in sich tragen (= Heldinnen-Reframing).

Win für mich, weil auch ich mich gerne von anderen inspirieren lasse. Zu sehen, wieviel Heldinnen-Kraft in jeder einzelnen Frau steckt, wenn wir nur wohlwollend hingucken. Zu spüren, dass im wertschätzenden Gespräch so viel in Bewegung kommen kann.

Gleichzeitig ruft in mir alles nach: "Hei, wenn du unternehmerisch denken und handeln willst, ist das völliger Nonsens, jeweils zwei volle Arbeitstage pro Porträt rein als Good Will reinzustecken. Du bist schon in zuviel anderen Bereichen ehrenamtlich unterwegs, als dass du dir dies auch noch in freiwilliger Mission an die Backe kleben kannst. Denk dran, es braucht alles die richtige Balance."

Also Triple-Win versus Zeit-Management & Preneurship-Denken! Um beides miteinander in Verbindung zu bringen. Sprich: die «Heldinnen des Alltags»-Reihe weiterführen zu können und gleichzeitig damit aber auch einen Beitrag für meinen eigenen Lebensunterhalt beisteuern zu können; um ins «Sowohl...als Auch» Tun zu kommen, bin ich auf HELP angewiesen, auf kollektives Schwarmwissen.